Fettverbrennung und der Mythos dazu :-)

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Ach, da hatte ich doch gerade ein super Gespräch und es passt so schön.
„Ich bin gar nicht in der Fettverbrennung, weil ich viel zu schnell laufe/Rad fahre….“
Leute…wer abnehmen will, der sollte Kalorien verbrennen. Besser noch, sie gar nicht erst zu sich zu nehmen, was nicht heißt, dass man ab jetzt gar nichts mehr essen sollte. Dennoch gilt es immer, die Kalorienbilanz im Auge zu behalten.
Machen wir doch mal eine theoretische Rechnung auf:
Wir reden mal von Rad fahren und nutzen dazu einen Kalorienrechner, den man findet, wen man ihn denn mit diesen Stichworten googlet: „Kalorienrechner Radfahren“. Dann gebe ich mal ein, dass ich 1 Stunde langsam Rad fahre. Das Ergebnis sollen 558kcal sein. Angenommen ich fahre dann eine mittlere Geschwindigkeit, käme in 45min ans Ziel…. das Ergebnis im Rechner sagt mir 670kcal.
Was wäre da denn das Fazit?? Da fahre ich doch lieber ne kürzere Zeit in mittlerer Geschwindigkeit und habe mehr Kalorien verbrannt, oder? An der Tatsache, dass schnellere oder intensivere Aktivität mehr Kalorien verbrennt zweifelt doch niemand. Es ist ja auch deutlich anstrengender 🙂 Was soll mir denn dann diese Fettstoffwechseltrainingsdingsbums sagen?
Es geht um Folgendes: Die Energiegewinnung ist für den Körper leichter, wenn sie über Kohlenhydratverbrennung passiert. Diese stehen dem Körperleichter zur Verfügung. Energiegewinnung aus Fetten ist für den Körper da schon deutlich schwieriger. Warum dann also Energiegewinnung aus Fetten?? Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, dass die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten endlich ist, weil die Speicher hierfür einfach nicht genug bereitstellen können. Will man nun eine lange Ausdaueraktivität, wie z.B. einen Marathon laufen, so muss man dem Körper beibringen, seine Energie möglichst frühzeitig und überwiegend aus den Fetten zu erzeugen. Tut man das nicht, dann  hat der eine oder andere sicherlich schon von dem Mann mit dem Hammer gehört….(das Ende der Kohlenhydrate…) totaler Leistungseinbruch ist die Folge. Dies ist alles sehr vereinfacht ausgedrückt, soll es aber anschaulicher machen.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass es bei Gewichtsreduktion darum geht, Kalorien zu verbrennen. Ob man diese nun mit langen Einheiten oder kurz und knackig verbrennt ist für die Energiebilanz (und um die geht es am Ende des Tages ja) erst einmal egal.
Beides, kurzes und langes Training, setzt im Körper einen Trainingsreiz, was wiederum zu Verbesserungsprozessen im Körper führt. Aber zu sagen, dass man nur Gewicht reduzieren kann, wenn man im Fettstoffwechselbereich trainiert, das gehört in den Bereich der Märchen 🙂
Einzig die Bequemlichkeit wird bei langsamem Training ein wenig gefördert, weil es ja nicht so anstrengend ist, was wiederum für Menschen, die mit Sport anfangen auch eine gute Lösung sein kann. Es macht dann mehr Spaß zu trainieren und man hält es länger durch. Für den Kopf, der ja beim Sport eine wichtige Rolle spielt, eine gute Sache 🙂

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